Welt der Marionetten

 

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Welt der Marionetten
von Christiane Müller

veröffentlicht in der Anthologie:
"Die schlafenden Mumien" von Gisela Ermel (Hrsg.), 1. Auflage 2000

 

Teil 4

Von diesem Tag an sah Lisa ihren Traum verwirklicht und lebte darin. Sie arbeitete nun allein an anderen Themen als Daniel, was sie manchmal beinahe bedauerte, und auch wenn sie einsehen mußte, daß die meisten Recherchen viel weniger spektakulär waren als ihre "AWS"-Story, fühlte sie sich doch endlich rundum wohl, zufrieden und in ihrem Wunsch bestätigt, nichts anderes als eine Reporterin sein zu wollen.
Über ihre ersten Monate beim "Evening Star" lachte sie noch oft laut mit Daniel und Ben Carlson oder im Stillen für sich ganz allein.

Das einzige, was sie immer mehr bedauerte, obwohl sie es auf der anderen Seite so sehr genoß, in den Kollegen ihre neue Familie zu sehen, bestand darin, daß sie ihrem Vater und Susan nur noch selten begegnete, auch wenn sie nach wie vor alle im gleichen Haus lebten.
Deshalb beschloß sie einen Monat vor dem 60. Geburtstag des Generals,der das Fest des Jahres werden sollte, das zu ändern und nahm nach zwei Jahren beim "Evening Star" ihren ersten Urlaub.
Daß Susan an Lisa's erstem freien Tag früher als gewohnt und allein nach Hause kam, half ihr gleich unverhofft bei ihrem Vorhaben.
"Schau' her, Susan, ich begrüße dich mit einem erlesenen Abendessen, fast wie damals in San Diego, und wir beide müssen dringend etwas besprechen."
Wie auf Kommando stürzte sich Susan auf die Hamburger und die HotDogs, und dabei plauderten und lachten sie ungezwungen wie in ihrer Zeit an der Universität.
"Ach, Lisa, wir haben uns in den letzten Monaten viel zu selten gesehen! Es ist zwar phantastisch, daß wir beide so schnell unseren Platz im Leben gefunden haben und inzwischen schon richtig engagierte, voll eingespannte Karrierefrauen geworden sind, aber das sollte uns nicht länger davon abhalten, Abende wie diesen wieder gemeinsam zu verbringen und darüber über alles zu reden."
"Genau, das meine ich auch. Ich finde es herrlich so mit dir, und jetzt schmieden wir erstmal Pläne für Vaters Geburtstag. Ja?"
Ein klein wenig Enttäuschung mußte Lisa dann aber herunterschlucken, als sie erfuhr, daß die Riesenparty im "Carlton" bereits geplant und in Auftrag gegeben und die Gästeliste längst geschrieben war, aber Susan war nun einmal die Sekretärin und inzwischen auch die rechte Hand des Generals und ständig mit ihm zusammen.
Beim Schreiben der Einladungen, der Auswahl ihrer Kleider und vor allem der lustigsten und ausgefallensten Überraschungen hatten die beiden dann aber doch noch gemeinsam sehr viel Spaß, und auch das eigentliche Geschenk, eine alte goldene Taschenuhr mit der Gravur: "Für den liebsten Paps der ganzen Welt von Deiner Lisa und von Deiner Susan", wurde von den Mädchen zusammen ausgesucht und bezahlt.
Sie fühlten sich mehr als jemals zuvor wie Schwestern, und die Freude und der Stolz des Generals am Geburtstagsmorgen waren der allerschönste Lohn, den sie sich vorstellen konnten.
Der großen Party im "Carlton" blickte Lisa besonders aufgeregt entgegen, obwohl sie das nicht einmal Susan gegenüber zugab, um sich nicht wie ein Teenager zu blamieren. Auf der Gästeliste hatte sie nämlich Steve Clerk's Namen entdeckt, und seitdem versuchte sie ständig, sich vorzustellen, wie der frühere Spielkamerad wohl jetzt aussehen und sich ihr gegenüber verhalten mochte.
So lange Lisa denken konnte, waren die Clerks und die Hunters eng befreundet gewesen, und als kleines Kind hatte sie mit dem acht Jahre älteren und schon damals enorm gutaussehenden Jungen viele Sommer lang gespielt, bevor er in das Alter kam, in dem sie ihm zu jung und zu dumm erschien und er mit gleichaltrigen Freunden in die Ferien fuhr.
Daraufhin war in Lisa eine Welt zusammengebrochen, und ihr Schwur, ihn zu vergessen und ebenfalls nie mehr zu beachten, bildete unverständlicherweise bis heute den Grund dafür, warum sie nicht versucht hatte, wieder mit ihm Kontakt aufzunehmen, obwohl sie wußte, daß er ebenfalls noch in Washington lebte, wo inzwischen eine glänzende Karriere in der Politik vor ihm lag. Man handelte ihn sogar bereits hinter vorgehaltener Hand als zukünftigen Senator.
Nun, bei der glanzvollen Geburtstagsparty wartete Lisa voller Ungeduld das Ende all der Lobreden ab und suchte Steve in der Menge, aber erst viel später, als alle schon tanzten, trat er plötzlich an ihren Tisch, um ihrem Vater persönlich zu gratulieren.
Noch nie zuvor in ihrem Leben war sie so froh gewesen, auf einem Stuhl zu sitzen, wie jetzt, als ihr beim Anblick des ihr fast völlig fremden Traummannes die Knie zitterten. Daher dankte sie auch ihrem Schutzengel dafür, trotz allem sprechen zu können, als sich Steve nach den Glückwünschen zu ihnen setzte und sie ansprach.
"Hallo, kleine Lisa! Wie ich hörte, bist du inzwischen die aussichtsreichste junge Erfolgsreporterin Washington's, die sogar den alten Grant zur Strecke gebracht hat. Mein Kompliment! Nur, daß du noch dazu so phantastisch aussiehst, wollte mir keiner verraten."
"Danke, aber deine Karriere macht ja auch überall von sich reden, du zukünftiger Präsident."
"Man tut, was man kann, aber das Privatleben darf dabei nicht ganz auf der Strecke bleiben. In nächster Zeit werden wir uns also viel öfter treffen, hoffe ich."
Bei diesen Worten glaubte Lisa, vor Glück und Hoffnung zu schweben, aber sehr schnell fiel sie mit einem Schlag in die Wirklichkeit zurück. Susan kam vom anderen Ende des Saales auf sie zu, und schon sprang Steve auf und eilte ihr entgegen. Hand in Hand standen die beiden dann vor dem General, und Steve verkündete feierlich: "Daß wir uns in den letzten Monaten oft gesehen haben, wissen Sie ja, General Hunter, aber da Sie für Susan jetzt die Stelle des Vaters einnehmen, freut es Sie vielleicht, gerade heute zu erfahren, daß wir im August heiraten werden. Allerdings wird die Trauung ganz still und romantisch auf Jamaica stattfinden, um dem Rummel hier zu entfliehen, aber dafür sollten Sie es als Erster von uns erfahren."
Beinahe vergebens versuchte Lisa, ihre maßlose Enttäuschung zu verbergen und zu besiegen, als ihr Vater Susan und Steve umarmte und beglückwünschte und sie sich ihm rein automatisch anschloß.
"Wie schrecklich dumm von mir", schimpfte sie mit sich selbst, als das Brautpaar im Gewimmel der Tanzenden untertauchte, "ich bin doch keine sechzehn mehr, und zwischen Steve und mir hat es schließlich nie etwas gegeben. Wie kann man nur so egoistisch sein? Ich sollte mich ehrlich für Susan freuen", aber trotzdem wollte es ihr nicht so recht gelingen.
Später, allein mit ihrem Vater, bemerkte sie plötzlich erschrocken, daß er viel ernster, älter und müder wirkte als jemals zuvor, und es tat ihr unendlich weh zu spüren, daß er ihr dabei auch noch seltsam fremd erschien.
So sehr sie es auch wollte, etwas in ihr hielt sie davon ab, sich mit ihm auszusprechen wie früher, weil ihr für den Anfang einfach die richtigen Worte fehlten.

In den folgenden Monaten und besonders während Susan's Flitterwochen auf Jamaica stürzte sich Lisa mehr denn je in ihre Arbeit. Sie recherchierte in Fragen der Chancengleichheit von Frauen in Männerberufen, in einem Forschungsinstitut für Nahrungsmittelkontrolle und sogar in einer Partnervermittlungseinrichtung für Senioren. Nichts schreckte sie ab, um sich abzulenken, und immer wieder redete sie sich ein, daß manche Frauen eben die Karriere dem Privatleben einfach vorziehen.
Erst nach einigen Wochen bemerkte sie, daß Daniel oft genauso lange und verbissen arbeitete wie sie selbst . In einer ihrer langen Nächte in der Redaktion trat er an ihren Schreibtisch und sprach sie ungewohnt sanft an. "Für heute genügt es, glaube ich. Wir alle haben gespürt, daß du private Probleme hast, die du unter deiner Arbeit vergraben willst, und weil die Ergebnisse trotzdem immer ausgezeichnet waren, konnten wir dich dabei auch in Ruhe lassen, weil du wohl gerade das im Augenblick brauchst, aber jetzt dauert dein Zustand akuter Arbeitswut schon zu lange, und ich seh' mir nicht mehr mit an, wie du daran kaputt gehst. Rede mit mir, wenn es geht, bitte!"
Vielleicht sah ihn Lisa in diesem Moment zum allerersten Mal nicht nur als Reporter und als Kollegen und begriff, was er ihr seit langer Zeit schon insgeheim auch als Freund bedeutete.
Weinend fiel sie ihm um den Hals, und sein leichtes Streicheln über ihr Haar löste ihren Kummer ganz langsam auf.
"Ach, Daniel, ich war so ein hoffnungsloser Idiot! Wie ein Teenager hab' ich mich in eine Geschichte verrannt, die es eigentlich nie wirklich gegeben hat."
"Gut so, wein' dich ruhig aus, Kleines", flüsterte Daniel, "und dann komm' bitte mit mir! Ich stecke nämlich auch bis zum Hals in einem handfesten, wenn auch absolut anderem Problem und brauche deine Hilfe."
Beunruhigt sah ihm Lisa in die Augen, und als sie später mit einem Glas Wein in der Hand in seiner kleinen Junggesellenwohnung saß, fühlte sie sich geborgen, befreit und so wohl wie schon lange nicht mehr. Daniel ließ ihr Zeit, es sich bequem zu machen, und begann erst dann mit ernster Stimme.
"Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich überhaupt mit dir darüber reden soll oder besser nicht. Die Sache könnte dich nämlich persönlich betreffen und dir eventuell sogar weh tun, und ich will auf keinen Fall, daß du dich als Spionin von mir ausgenutzt fühlst, aber ich muß es dir jetzt trotzdem sagen, weil ich glaube, daß du mich richtig verstehst und ich dir nach der "AWS"-Story auch Ehrlichkeit schulde.
Lisa, da läuft eine ganz heiße Sache im Verteidigungsministerium. Ich habe die Information von einem Freund, der zwar damit seine Stelle riskiert, der aber einfach mehr Angst davor hat, was passieren könnte, wenn dieser Fall nicht aufgeklärt wird, und ich finde, er übertreibt kein bißchen. Man hat da rein zufällig entdeckt, daß die geheimsten Computerprogramme geringfügig manipuliert wurden, und was das für die Welt bedeuten könnte, wenn es wieder geschieht und dann nicht entdeckt wird, dürfte dir ja klar sein. Der Schuldige wurde bisher noch nicht ermittelt, aber allzu viele Leute haben dort ja gar keinen Zugang. Dazu mußt du noch wissen, daß die ganze Geschichte im Verantwortungsbereich deines Vaters liegt, und deshalb steht es dir frei, ob du mir helfen willst oder nicht."
Entsetzt ließ Lisa ihr Glas fallen, aber sie beachtete es nicht einmal. "Das ist ja schrecklich! Vielleicht wußte Paps ja schon bei seiner Geburtstagsfeier davon, als er mir so seltsam verändert und bedrückt vorkam. Nicht auszudenken, wie er jetzt leidet! Natürlich muß die Sache sofort aufgeklärt und die Öffentlichkeit informiert werden, und ich bin dabei, Daniel. Aber eines mußt du mir ganz fest versprechen, daß du auch an die Unschuld meines Vaters glaubst! Ja? So etwas würde er niemals tun oder zulassen! Dafür lege ich beide Hände ins Feuer."
Lisa's Blick lag bittend auf Daniel, aber er wollte ihr nichts vormachen.
"Natürlich vertraue ich dir, aber deinen Vater kenne ich noch nicht, und deshalb kann ich mir selbst noch kein Bild von ihm machen. Manchmal werden Menschen gezwungen, gewisse Dinge selbst gegen ihren Willen zu tun."
"Nein!" Es war wie ein Aufschrei. "Nicht mein Vater!"
"O.k., ich hoffe von Herzen, daß du recht hast, aber sollte er doch etwas mit der Sache zu tun haben, kann ich ihn unmöglich da 'raushalten."
"Ja, das ist mir klar."
Nach dem ersten Schreck fühlte sich Lisa wieder entschlossen und voller Tatendrang.
"Jetzt fahren wir sofort zu Paps und reden mit ihm, noch heute!" Damit sprang sie auch schon auf.

Auf der Fahrt zur Villa des Generals sprach Lisa noch wie zu sich selbst. "Meinen Beruf hat Paps nie sonderlich gemocht, aber er mußte ihn akzeptieren. Vielleicht kommt jetzt der Tag, an dem ich ihm zeigen werde, daß mein Weg richtig war. Wenn wir ihm doch nur helfen könnten!"
Beiden dauerte es viel zu lange, bis das große, alte Haus endlich hinter den hohen Bäumen des Parks auftauchte. Wider Erwarten lag es trotz der späten Stunde fast völlig im Dunkeln.
Daniel hatte den Wagen noch nicht ganz gestoppt, als Lisa auch schon losrannte und von unerklärlicher Unruhe erfüllt zum Eingang lief. In der Halle traf sie den alten Hausdiener Martin an, den sie sofort nach ihrem Vater fragte.
"Es tut mir leid, Miss Lisa, aber General Hunter muß wohl noch im Büro sein. Jedenfalls ist er bis jetzt noch nicht nach Hause gekommen."
"So spät noch im Büro?", fragte sie, aber eine Antwort wartete sie gar nicht mehr ab. Statt dessen sprang sie wieder zu Daniel ins Auto, und ihre Stimme zitterte vor Aufregung.
"Fahr' zum Verteidigungsministerium, schnell, bitte!"
Dabei war sie von einer unbestimmten Panik erfüllt, die sie so noch nie erlebt hatte. Daniel merkte ihr diesen Zustand an und legte die Strecke von etwa 20 Kilometern in Rekordzeit zurück.
Als sie auf das hohe Gebäude zufuhren, packte dann auch ihn die Angst, daß Lisa's Ahnungen berechtigt sein könnten.. Im Dunkeln blitzten nämlich die farbigen Scheinwerfer mehrerer Polizeifahrzeuge auf, und in dem gespenstigen Licht liefen Männer in Zivil und in Uniform scheinbar ziellos durcheinander. Lisa stolperte verzweifelt auf die Absperrung zu und schrie: "Ich bin General Hunter's Tochter. Lassen Sie mich zu meinem Vater! Was ist passiert?"
Da kam ihr auch schon Susan aus dem Gebäude entgegen und umarmte sie unter Tränen. "Oh, Lisa, es tut mir ja so leid. Irgendwie war James doch inzwischen auch schon mein Vater. Sie haben mich von zu Hause geholt, aber dich konnten sie auch in der Redaktion nicht mehr erreichen."
"Ist Paps tot?", stammelte Lisa, aber die Antwort darauf kannte sie schon.

Das folgende Verhör überstand sie wie in Trance. Rein mechanisch beantwortete sie die Fragen und bemerkte, daß sie in letzter Zeit viel zu wenig über ihren Vater gewußt hatte. Daniel hatte die ganze Zeit über allein vor der Absperrung auf sie gewartet, und erst in seinen Armen brach sie weinend zusammen.
Man hatte General Hunter gegen 1.00 Uhr morgens erhängt in seinem Büro gefunden. Es war eindeutig Selbstmord, und auf dem Schreibtisch hatte ein Zettel gelegen, der nachweislich von ihm selbst stammte. Darauf stand: "Es ist aus. Ich kann nicht mehr. Verzeiht mir bitte!"
Für die Ermittler bedeutete dies gleichzeitig die Lösung des Rätsels um die manipulierten Computerprogramme. Also hatte es der General doch selbst getan, und nun mußte nur noch herausgefunden werden, ob noch unbekannte Auftraggeber ihre Hände mit im Spiel gehabt hatten.

Lisa aber sah den Fall mit anderen Augen. Wieder und wieder beteuerte sie Daniel gegenüber in dessen kleinem Wohnzimmer, wohin er sie anschließend mitgenommen hatte, ohne daß sie es richtig wahrnahm: "Ich verstehe gar nichts mehr. Das alles ist eine riesengroße Lüge. Paps würde sich niemals umbringen, niemals so einen Zettel schreiben und niemals etwas so Furchtbares tun. Nie!"
Doch Daniel sah sie forschend an. "Es ist zweifelsfrei seine Handschrift, und auch der Selbstmord steht außer Frage. Dort ermitteln die besten Profis."
"Das ist mir egal", schrie Lisa auf, und ihre Verzweiflung rührte ihn, "dann wurde Paps eben gezwungen, den Zettel zu schreiben, und seine Mörder waren noch bessere Profis. In letzter Zeit hab' ich mich viel zu wenig um Paps gekümmert, und das werde ich mir wohl nie ganz verzeihen, aber die Wahrheit finde ich für ihn heraus. Das schwöre ich, egal ob mit dir oder ohne dich."
"Ich bin bei dir, Kleines. Morgen rede ich mit Ben. Er wird es verstehen und uns frei geben", tröstete er sie und sah erleichtert zu, wie sie völlig erschöpft in seinen Armen einschlief.

Auch Susan, die sonst so kühle und überlegene Karrierefrau, für die sie von den meisten Kollegen gehalten wurde, schien unter dem Tod des Generals weit mehr zu leiden, als sie zugeben wollte.
Nach den endlosen Verhören, die sie als eine seiner engsten Mitarbeiter über sich ergehen lassen mußte, die aber allesamt nichts Neues brachten, da sie fast genauso ahnungslos und schockiert wie Lisa gewesen war, flog sie für vier Wochen mit ihrem Mann nach Europa, um Abstand zu gewinnen und zu versuchen, das Geschehene zu verarbeiten.
Vorher hatten sie sich natürlich vergewissert, daß Lisa nicht allein blieb, und erst nach Daniel's mehrfacher Beteuerung, gut auf sie aufzupassen, gab sie widerwillig ihr Vorhaben auf, Lisa mitzunehmen.

 

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